Förderung des Verbundprojektes des nNGM durch die Deutsche Krebshilfe

 

04.12.2017: Das Verbundprojekt Nationales Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs erhält die Förderung von der Deutschen Krebshilfe. Das nNGM schafft hiefür eine kooperative Plattform der von der DKH geförderten 15 onkologischen Spitzenzentren (Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erlangen, Essen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Köln/Bonn, Mainz, München, Tübingen-Stuttgart, Ulm, Würzburg) um die flächendecke Implementierung einer umfassenden molekularen Diagnostik und den Zugang zu personalisierter Therapie für Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs zu ermöglichen. Ausgehend von diesen Zentren werden regionale Netzwerke aufgebaut, die möglichst umfassend Kliniken und Praxen zusammenführen, in denen Lungenkrebspatienten versorgt werden.

Weitere Ziele im Einzelnen sind:

  • Molekulare NGS-basierte Multiplex-Diagnostik: Erfassung sämtlicher für personalisierte Therapie relevanten molekularen Abberationen und phäntotypische Veränderungen
  • Koordinierte Qualitätssicherung und Methodenweiterentwicklung
  • Dokumentation und Evaluation (Outcome) innerhalb und außerhalb klinischer Studien und Kostenentwicklung
  • Vernetzung der teilnehmenden Zentren (Aufbau regionaler Netzwerke)
  • Umfassende interdisziplinäre Beratung (Interpretation der Befunde bzgl. personalisierter Therapieoptionen)
  • Kontinuierlicher Austausch der nNGM Zentren zur deutschlandweiten Harmonisierung von Empfehlungen
  • Innovatives Angebot an klinischen Studien (IIT´s, Etablierung nationaler Studienprogramme)
  • Zusammenarbeit mit Kostenträgern (Finanzierung, gemeinsame Ergebnisevaluation)

 

Weitere Informationen zum nNGM folgen zeitnah (Homepage des nNGM ist im Aufbau).

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