Das Team aus der Molekularpathologie

Die molekularpathologische Diagnostik ist Teil des Institutes für Pathologie der Uniklinik Köln, Leiter des Insituts ist Prof. Dr. Reinhard Büttner. Geleitet wird das Team der Molekularpatholgie von Frau PD Dr. Sabine Merkelbach-Bruse. Das Team besteht zurzeit aus 6 wissenschaftlichen Mitarbeitern und 10 technischen Assistenten. Jeder Mitarbeiter kümmert sich um die Organisation und Abwicklung der Fälle. Innerhalb des Teams jedoch haben sich die technischen Assistenten auf einzelne Arbeitsbereiche spezialisiert.

Eine große Herausforderung angesichts des zunehmenden Wissens um therapierelevante molekulare Veränderungen im Lungenkrebszellen ist die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen molekularen Diagnostik, die schnell und präzise alle diese Treibermutationen erfasst. Im Institut für Pathologie der Uniklinik Köln wurde hierzu eine molekulardiagnostische Plattform aufgebaut, die sämtliche bekannte Treibermutationen umfasst. Dies schließt unter anderem Mutationen in den Genen EGFR, KRAS, BRAF, PIK3CA, HER2, p53, MET und DDR2 ein, Translokationen in ALK, RET, ROS1 und Amplifikationen in HER2, MET und FGFR1. Diese Liste der untersuchten molekularen Veränderungen wird aufgrund aktueller Forschungsergebnisse regelmäßig aktualisiert.

 

Prof. Dr. med. Reinhard Büttner

Prof. Dr. med. Reinhard Büttner

Leiter des Insituts für Pathologie am Universitätsklinikum Köln

Labororganisation

Hier kommen die Tumorblöckchen oder auch das Plasma an. Sie bekommen eine Molpathonummer, der Fall wird geschnitten, dann die DNA extrahiert. Anschließend erfolgt die NGS Testung. Hauptverantwortlich ist Theresa Buhl (leitende BTA).

 

Team FISH

Das Team FISH besteht aus drei technischen Assistenten. Sie führen die FISH (HER2, RET, ROS, ALK, MET) technisch durch, die dann von den Ärzten am Mikroskop ausgewertet werden.
HER2 und MET werden im Resistenzfall immer durchgeführt. ALK nur nach positiver Immuno. MET, RET und ROS werden bei einem Wildtyp analysiert.

 

Team NGS

Das Team NGS ist verantwortlich für die Parallelsequenzierung (NGS) im Labor.

 

Neue Entwicklungen

Hier geht es um die Neu- und Weiterentwicklung der Methoden: Plasmatestung, Hybrid Capture und Nanotring (Fusionen).

 

Stand vom 25.07.2017

Molekulare Diagnostik

Das Netzwerk Genomische Medizin bietet eine umfassende molekulare Analyse von Tumorproben an. Mittels eines Next Generation Sequencing basierten Multiplex-Verfahrens werden sämtliche therapierelevanten genomischen Veränderungen auch in kleinsten Gewebeproben zuverlässig detektiert.

Zweitmeinung

Haben Sie Fragen zu Ihrer Erkrankung, Ihrer bestehenden Therapie oder vielleicht möchten Sie auch wissen, ob für Sie ein personalisierter Therapieansatz oder eine Immuntherapie in Frage kommt?

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Klinische Studien

Innerhalb des Netzwerks Genomische Medizin wollen wir allen Patienten mit einer Mutation, für die es noch kein zugelassenes Medikament gibt, eine klinische Studie anbieten.

Informieren Sie sich hier, welche aktuellen Studien es gibt.

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