Neue immuntherapeutische Ansätze

Lange Zeit waren sämtliche Versuche, die körpereigene Immunantwort gegen Tumorzellen für eine wirksame Lungenkrebstherapie zu nutzen, erfolglos. Das zunehmende molekulare Verständnis der Steuerung des Immunsystems hat in jüngster Zeit zur Entwicklung von neuen Medikamenten, sogenannten Immuncheckpoint-Inhibitoren (auch anti-PD1-, anti PDL1-Antikörper genannt), mit einer überraschend guten Wirksamkeit bei verschiedenen Formen von Lungenkrebs geführt. Die Wirksamkeit beruht auf einer Aktivierung der körpereigenen T-Zellen (T-Lymphozyten) gegen die Tumorzellen.

Der erste PD1-Antikörper ist bereits beim Plattenepithel- und Adenokarzinom der Lunge nach Versagen einer Chemotherapie zugelassen. Bei besserer Verträglichkeit ist das Überleben der Patienten mit dieser Therapie besser als mit Chemotherapie.

In Studien werden sie auch beim kleinzelligen Bronchialkarzinom erprobt.

Letzte Änderung: 22. April 2016 , 11:56

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