Allgemeine Informationen

Lungenkrebs (auch Bronchialkarzinom genannt) ist weltweit die häufigste Krebserkrankung und die häufigste Krebstodesursache. Aufgrund des Erscheinungsbilds und der Eigenschaften der Tumorzellen wird das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (NSCLC, ca. 85% aller Lungenkrebserkrankungen) vom viel selteneren kleinzelligen Bronchialkarzinom (SCLC, ca. 15%) unterschieden.

Die beiden wichtigsten Untergruppen des NSCLC sind das Adenokarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Allen Lungenkrebstypen ist gemeinsam, dass die Erkrankung heute nur durch eine Operation im Frühstadium, d.h. wenn der Tumor noch nicht lokal fortgeschritten ist und noch keine Fernmetastasen vorliegen, geheilt werden kann. Wenn Sie über diese frühen Formen und die operative Therapie weitere Informationen suchen, können Sie hier nachlesen, wenn Sie einen Termin zur Beratung im frühen Stadium wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder das nächstgelegene Lungenkrebszentrum. Sie können auch unsere Zweitmeinungssprechstunde kontaktieren.

Leider ist die überwiegende Mehrzahl der Patienten bereits bei der Erstdiagnose inoperabel. Für diese Patienten war die Chemotherapie über Jahrzehnte die einzig mögliche medikamentöse Therapie. Die Wirksamkeit der Chemotherapie ist jedoch bei allen Formen von Lungenkrebs unbefriedigend. Viele Patienten sprechen nicht auf sie an, aber auch nach einem Ansprechen, d.h. einem Schrumpfen des Tumors, droht ein früher Rückfall.

Die mediane Überlebenszeit bei Fernmetastasen beträgt ungefähr ein Jahr, d.h. nach dem ersten Jahr ist die Hälfte der Patienten gestorben. Auch die neuen, die sogenannten zielgerichteten Medikamente (targeted drugs), können hier, wenn sie ohne eine gezielte, auf der molekularen Analyse des Tumors beruhenden Patientenauswahl eingesetzt werden, keinen Durchbruch erzielen.

Letzte Änderung: 29. Februar 2016 , 14:37

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