Treibermutationen beim Lungenkrebs

Durch das zunehmende Verständnis der molekularen Grundlagen von Krebsentstehung ist deutlich geworden, dass die bisher bekannten Formen von Lungenkrebs, das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (NSCLC) mit seinen wichtigsten histologisch definierten Subtypen – Adenokarzinom und Plattenepithelkarzinom sowie das kleinzellige Bronchialkarzinom (SCLC) aus zahlreichen weiteren Untergruppen bestehen. Diese Untergruppen sind durch molekulare Veränderungen charakterisiert (Mutationen, Translokationen, Amplifikationen u.a.). Da diese für das maligne Wachstum der Tumorzellen verantwortlich sind, nennt man sie auch Treibermutationen (driver mutations). Immer mehr dieser Treibermutationen werden entdeckt und erlauben eine zielgerichtete Therapie, die effizienter und besser verträglich ist als eine konventionelle Chemotherapie.

Für Informationen zu den einzelnen Treibermutationen klicken Sie bitte die „Kuchenstücke“ an!

Non-squamous NSCLC

Squamous NSCLC

SCLC

Letzte Änderung: 30. Mai 2016 , 11:20

Molekulare Diagnostik

Das Netzwerk Genomische Medizin bietet eine umfassende molekulare Analyse von Tumorproben an. Mittels eines Next Generation Sequencing basierten Multiplex-Verfahrens werden sämtliche therapierelevanten genomischen Veränderungen auch in kleinsten Gewebeproben zuverlässig detektiert.

Zweitmeinung

Haben Sie Fragen zu Ihrer Erkrankung, Ihrer bestehenden Therapie oder vielleicht möchten Sie auch wissen, ob für Sie ein personalisierter Therapieansatz oder eine Immuntherapie in Frage kommt?

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Klinische Studien

Innerhalb des Netzwerks Genomische Medizin wollen wir allen Patienten mit einer Mutation, für die es noch kein zugelassenes Medikament gibt, eine klinische Studie anbieten.

Informieren Sie sich hier, welche aktuellen Studien es gibt.

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